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Kleine Wasserkunde
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Hier möchte ich Euch etwas über das Lebenselixier unsere Fische mitteilen: Wasser.

Wasser ist nicht nur nass und löscht Durst smilie ... nein, da ist noch viel mehr, was man weder schmecken noch riechen kann.

Von daher rate ich jedem an, sich etwas damit auseinander zu setzen...unseren Fischen zu liebe.smilie

 

Der ph- Wert (potentia Hydrogenii):

Er kennzeichnet das Kräfteverhältnis der Säuren und Basen. Die Skala geht von 0-14 und wenn die Verhältnisse ausgeglichen sind, so spricht man von einem neutralem ph, welcher um 7 liegt. Sind mehr Säuren (z.B. Kohlensäure) im Wasser, so sinkt der ph unter 7 , überwiegen die Basen (Laugen), so steigt er über 7.

Dabei darf aber nicht die Karbonathärte unbeachtet bleiben, denn sie steht in engem Zusammenhang mit CO2 und ph-Wert. Sie bestimmt die Menge der Säuren, welche man zugeben muß, um den ph zu senken.

Reines Wasser H2O (destilliertes oder entsalztes Wasser ) hat einen ph von 7. Durch den Kontakt mit der Luft kann es jedoch Kohlendioxid (Co2) aufnehmen und es bildet sich Kohlensäure. Dann sinkt der ph.

Eine weitere Eigenschaft des ph Wertes ist, das er sich logarithmisch ändert. Jede ph-Stufe (z.B. von 6 auf 7) bedeutet ein 10-faches der Mengen an Säuren bzw. Basen.

Fische/Wirbellose vertragen solch starke Veränderungen nicht und man sollte daher große ph-Schwankungen vermeiden, bzw. beim Umsetzen langsam vorgehen, indem man nach und nach das alte Wasser in den Transportbeutel/ Eimer zugibt und somit angleicht. Ein zu schnelles Umsetzen hat in den meisten Fällen den Tod zu Folge.


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Die Gesamthärte (GH):

Wasser ist je nach Herkunft von einer unterschiedlichen Härte. Dies heißt nicht, das es nur Länder/ Kontinente betrifft, sondern schon innerhalb einer Stadt, je nachdem welches Wasser zugespeist wird, große Schwankungen auftreten können.

Daher sollte man die Härte seines Wasser kennen und immer wieder mal überprüfen. Auskunft bekommt man bei seinem Wasserversorger (google hilft auch gut), so genannte Trinkwasseranalysen sind sehr hilfreich.

Die Gesamthärte (Abk. GH) wird durch die im Wasser vorhandenen Kalzium- und Magnesiumionen (Erdalkali-Ionen) bestimmt. In der Aquaristik wird die GH noch als Deutsche Härte °d gemessen; im Labor als mmol/l .

1 mmol/l Erdalkali-Ionen entsprichen  5,60 °d Deutsche Härte, bzw. man rechnet mit 0,18 mmol/l [Ca/Mg] pro °GH (in Deutschland).

Beispiel: 1,4 mmol/l entsprechen 7,84 dH

Rechenweg:
1,4 x 5,6  = 7,84 dH  Gegenrechnung wäre dann: 7,84  x 0,18 = 1,4112  abgerundet: 1,4 mmol/l


Aquaristische Test messen nur vorhandenes Kalzium und Magnesium, welche in den meisten natürlichen Gewässern etwa 80% der Kationen darstellen. Daher kann man aufgrund der Gesamthärte auch immer eine ungefähre Vorstellung des Salzgehaltes bekommen, der Leitfähigkeit.

Folgende Härteangaben sind die gebräuchlichsten:

0 - 4 °dH = sehr weich
4 - 8 °dH = weich
8 - 15 °dH = mittelhart
15 - 20 °dH = hart
20 - 25 °dH = sehr hart


Die Härte des Wasser bestimmt oft sehr stark, wie gesund ein Fisch bleibt. Von Natur aus ist sein Organismus, z.B. die Zellen und Organe an eine bestimmte Härte angepasst. Weicht nun das Wasser, in welchem er leben muss stärker von seinen natürlichen Werten ab, so muss der Organismus versuchen diesen Mißstand auszugleichen (Osmoseregulation ). Dies bewirkt eine Schwächung des Fisches und somit einer hohen Anfälligkeit für Krankheiten, welche wiederum bis zum Tode führen kann (Nierenversagen z.B. ) ...

Ein unerwünschtes Ansteigen der GH kann z.B. erfolgen durch:

  • nachfüllen von verdunstetem Wasser
  • ungeeignetem Gestein


Gegenmaßnahmen sind z.B. größere Wasserwechsel, bis die ursprüngliche GH wieder hergestellt ist.

Möglichkeit die GH anzuheben:

  • GH-Plus Mittel aus dem Handel ( z.B. Dennerle in Pulverform)


Möglichkeit die GH zu senken:

  • verschneiden mit entsalztem Wasser Umkehrosmose/Ionentauscher /Regenwasser/ destilliertem Wasser)
  • auch Schnecken können mitunter die GH reduzieren (z.B. Apfelschnecken in kleinen Wassermengen, da sie es für den Gehäuseaufbau benötigen. Dies eignet sich jedoch nicht zur gezielten Senkung der GH, meist ist es nicht einmal merkbar)


Man kann die Auflösung von Tropfentests etwas verfeinern, indem man einfach die Wassermenge erhöht.

2-fache Wassermenge = 1 Tropfen entspricht 0,5 GH

4-fache Wassermenge = 1 Tropfen entspricht  0,25 GH

 

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Säurebindungsvermögen (Karbonathärte KH ):

Eigentlich messen wir nicht die Karbonathärte, sondern das Säurebindungsvermögen (SBV) mit dem herkömmlichen Tropfen/Stäbchentest. In der Aquaristik ist jedoch der Begriff der Karbonathärte am häufigsten im Gebrauch, bei Trinkwasseranalysen lesen wir jedoch von dem Säurebindungsvermögen.


1 mmol/l SV4.3 = 1mmol/l KH = 2.8° dH

1mmol/l entsprechen also 2,8 °KH  bzw. 1 °KH entsprechen 0,36 mmol/l

Das Umrechnen ist derselbe Rechenweg, wie schon bei der GH.

Die Karbonathärte ist ein Bestandteil der Gesamthärte und besteht aus Anionen. Darunter fallen Karbonate und Hydrogenkarbonate, welche als Salz mit Kalzium oder Magnesium eine Verbindung haben.

Die KH steht in einem engen Zusammenhang mit dem ph, da die Bildner der Karbonathärte alkalisch reagieren.
Somit tendiert bei einer hohen Karbonathärte das Wasser auch zu einem hohen ph, während es bei einer sehr niedrigen ph meist niedrige PH-Werte hat.

Sinkt der KH-Wert in einem Aquarium sollte man aufmerksam werden, denn Pflanzen können bei mangelndem freien CO2 (wichtiger Nährstoff der Pflanzen) darauf zurückgreifen die Karbonate aufzuspalten (zu "knacken") , in wasserunlöslichem Kalk (die weißen Ränder am Waschbecken/ Wasserhahn) und Kohlendioxid (Co2) und Wasser.
Nur ein sehr kleiner Teil (0,1%) besteht als Kohlensäure.
Letztere bewirkt die Absenkung des ph-Wertes.

Sind die Karbonate aufgebraucht und die restliche Kohlensäure von den Pflanzen aufgezehrt, steigt der ph-Wert ungebremst an, oft weit über ph 8.
Dies nennt man dann "biogene Entkalkung".

Die Karbonathärte kann also bei ausreichende Höhe stabilisierend/ puffernd für den ph-Wert wirken, er ändert sich dann also nicht zu stark.

Wenn nur sehr geringe Mengen vorliegen z.B. KH <1 , dann können Zugaben von Säuren, also z.B. CO2 sehr gefährlich sein, weil sie den ph weit nach unten sinken lassen können.
(Man sollte daher unbedingt mit CO2-Controller arbeiten, wenn es denn wirklich nötig ist)

Einen so genannten Säuresturz habe ich jedoch niemals in meinen Aquarien (ohne CO2-Zugabe) bei KH n.n. (nicht nachweisbar) messen können, solange ausreichend auf die Wasserhygiene geachtet wird, also Nitrate/Phosphate unter 10 mg blieben, was man mit Wasserwechsel leicht hinbekommt.

Für die meisten Weichwasserfische ist eine geringe KH nötig, damit man auch einen sauren/niedrigen ph-Wert erreichen kann.

Man darf auch keinen Fall einfach CO2 in einem Aquarium zufügen um einen bestimmten  ph-Wert einzustellen.
Anhand der KH errechnet sich, wie viel Co2 zugegeben werden darf, ohne das es schädlich/ tödlich für die Fische wird !


Torf, Buchenlaub oder andere ph-senkende Faktoren verfälschen jedoch das Ergebnis, in solch einem Fall muss dann mittels eines Tests die CO2 Menge ermittelt werden.

Ein Anheben der KH kann bewirkt werden durch:

  • Zugabe von Natriumbicarbonat (Apotheke oder Drogerie, auch bekannt als "Bullrich-Salz/ Soda)
  • KH-Plus (Pulverform, z.B. von Dennerle oder Durdrakon von DRAK)
  • verschneiden mit kalkhaltigerem Wasser
  • einbringen von kalkhaltigem Gestein (Lochgestein), bei einem ph unter 7


Ein Senken wird bewirkt durch:

  • verschneiden mit entsalztem Wasser (Umkehrosmose/Ionentauscher /Regenwasser/ destilliertem Wasser)
  • Torf ( jedoch nur bei niedriger Ausgangshärte)
  • auch Schnecken können mitunter die KH reduzieren (z.B. Apfelschnecken in kleinen Wassermengen, da sie es für den Gehäuseaufbau benötigen. Dies eignet sich jedoch nicht zur gezielten Senkung der KH)


Diese KH-minus Wässerchen sollte man nicht benutzen, denn sie enthalten meist Phosphorsäure, welche sich später durch chemische Reaktionen in Phosphat umwandeln kann. Phosphat in Mengen über 0,25 mg/l ist nicht erwünscht und oft Algen fördernd. 

Zudem machen sie das Wasser nicht weicher, sie verschieben nur nur Ionenspektren ...die Salze bleiben ja erhalten und diese sind für die Fische ebenfall von hoher Bedeutung (Osmoseregulation) .

Man kann die Auflösung von Tropfentests etwas verfeinern, indem man einfach die Wassermenge erhöht.

2-fache Wassermenge = 1 Tropfen entspricht 0,5 KH

4-fache Wassermenge = 1 Tropfen entspricht  0,25 KH



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Nitrit ( NO2):

Einer der wichtigsten Werte im Aquarium ist der Nitritwert. Er sollte am besten mit einem Tropfentest gemessen werden und nicht nachweisbar sein.
Stäbchentest zeigen bedenkliche Mengen ebenfalls an, sind zur Routineüberprüfung und bei erwachsenen Fischen durchaus nützlich, bei der Jungfischaufzucht sollte man aber auf genauere Meßergebnisse zurückgreifen.

Nicht selten ist dieses geruchs- und farblose Gift die Ursache vieler Fischtode und /oder Erkrankungen.

Woher kommt Nitrit?

Durch Ausscheidungen der Fische (Ammonium, Ammoniak), Futterreste (Eiweiß) und absterbenden Pflanzen (geringfügig) gelangen organische Verbindungen ins Wasser. Die gelösten Stoffe werden durch die so genannte Nitrifizierung abgebaut.

Eiweiß -> Aminosäure -> Ammonium / Ammoniak -> Nitrit -> Nitrat

Dazu werden aber bestimmte Bakterien in einem Aquarium benötigt.

Bakterien der Gattung Nitrosomonas scheiden bei der Verarbeitung von Ammonium das giftige Nitrit aus. Dieses wird dann mit Hilfe der Nitrobacter zu Nitrat weiterverarbeitet.

Sind nicht genügend Nitrobacter vorhanden reichert sich das Nitrit an.

Gründe dafür können sein:

* neue, noch nicht eingefahrene Aquarien
* gestörter Bakterienhaushalt durch z.B. Medikamente
* Überlastung durch plötzliche intensive Fütterung / weiterer Besatz / tote Fische
* reinigen / erneuern des Filtermaterials
* Filterausfall/ ungeeignete Filter


Was bewirkt Nitrit?

Ganz vereinfach ausgedrückt: der Fisch erstickt innerlich, auch wenn genügend Sauerstoff im Wasser vorhanden ist. NO2 heftet sich an das Hämoglobin (rote Blutkörperchen) und blockiert somit den Platz, den normalerweise das O2 (Sauerstoff) benötigt.

Je höher die Nitritkonzentration, umso gefährlicher ist es. Niedrige Konzentrationen können ebenfalls auf Dauer schädigen, da das Tier permanent an einer Sauerstoffunterversorgung leidet. Ein Wert von 0,3 mg/l in einem mit Fischen/Wirbellosen besetzten Becken sollte nachdenklich machen und korrigiert werden!

Dies geschieht durch Wasserwechsel, denn das Gift muss aus dem Aquarium raus.


Je nach Höhe des Nitritwertes können da auch bis zu 70% oder mehr Wasservolumen des Beckens erforderlich sein. Nach einer halben Stunde sollte man erneut messen und notfalls noch einmal mittels temperiertem (!) Wasserwechsel korrigieren.

Es muss aber auch unbedingt nach der Ursache gesucht werden!

Man sollte unterlassen:

  • Filterreinigung
  • Mulmabsaugen ( es sei denn er liegt an manchen Stellen zentimeterdick und es könnte dort faulen)
  • Füttern
  • über Aktivkohle filtern (diese sollte nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden, z.B. um Medikamente nach einer Behandlung herauszufiltern. Auch dann sollte der Einsatz nur kurzfristig sein, weil die Kohle alle absorbierten Stoffe wieder ans Wasser abgibt, wenn die Kapazität ausgeschöpft ist. )



Die benötigten Bakterien sind Substrat gebunden und haften auf allen Oberflächen.
Daher ist ein Wasserwechsel nicht schädlich, die wenigen freitreibenden Bakterien, welche man damit entfernt sind absolut vernachlässigbar, spielen keine Rolle.
Mulm aus einem eingefahrenen Aquarium ist sehr hilfreich, doch man sollte sich vergewissern, das in diesem Becken keine Krankheitserreger/ Planarien (oder ähnliches) sind.

Wenn ein Aquarium neu eingerichtet wird, dann sollte man also abwarten, bis sich ausreichend Bakterien gebildet haben. Man kann alle zwei Tage eine winzige Priese Flockenfutter ins AQ geben, um die Bakterien anzufüttern. Mittels Tropfentests und täglichen Messungen kann man dann ein ansteigen und auch wieder abfallen der Werte ermitteln.

Dies war dann der so genannte Nitritpeak.

Bakterienstarter sind nicht notwendig, das Geld kann man eher in Pflanzen investieren.

Der Nitritpeak erfolgt meist in einem Zeitraum von 1- 4 Wochen und sollte auf jeden Fall abgewartet werden, bevor man ein Aquarium mit Fischen / Wirbellosen besetzt !


Hier anbei noch ein paar gute Links, die sich alle mit diesem Thema befassen:


Nitrit / Dr. Ralf Rombach

Nitrit / andy-blackjack

Einfahren / d.r.t.a.

 

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Ammonium (HN4+) / Ammoniak (HN3)

Durch z.B. Futtereste und Fischkot ( Eiweiße zum größten Teil) fallen organische Verbindungen an. Diese werden mit Hilfe von Bakterien  zum anorganischen  Ammonium "verdaut" .

Eiweiße  ---> Peptide  ---> Aminosäuren  ---> Ammonium

Ammonium läßt also im hygienischen Sinne einen Verschmutzungsgrad erkennen, es ist jedoch relativ harmlos und wird von den Pflanzen als Dünger (Stickstoffquelle ) aufgenommen. Das restliche Ammonium wird von den Bakterien in Nitrit umgewandelt.

Je nach ph-Wert jedoch wandelt sich ein Teil des Ammoniums in Ammoniak um, welches ein giftiges Gas und für Lebewesen schädlich, ja sogar bei großer Menge tödlich ist. Unter ph 7 liegt Ammonium vor (Ammoniak, welches die Fische über ihre Kiemen ausscheiden, wird sofort umgewandelt in Ammonium) und ist somit harmlos.
Steigt der ph jedoch an, dann wandelt sich ein Teil in Ammoniak um, welches dann eine Gefahr darstellt.

Dies läßt sich auch wieder umkehren, senkt man den ph, wird das Ammoniak wieder in Ammonium zurückgebildet. Bei einem ph knapp über 8 liegen Ammonium und Ammoniak 1:1 vor.

Sterben nach einem Wasserwechsel Fische /Wirbellose, dann lag es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an dem Frischwasser selber, sondern daran, das der ph anstieg und somit auch die Menge an Ammoniak, welche dann für die Fische tödlich wirkte.
Bereits eine Menge von 0,02 mg/L stellt eine Gefahr dar.

Ursachen für eine Anhäufung von Ammonium / Ammoniak:

  • neu eingerichtete Aquarien mit noch nicht ausreichendem Bakterienkolonien
  • plötzlich starke Fütterungen


Eine Senkung erreicht man mit Wasserwechsel. Dabei muß jedoch der ph beachtet werden, steigt er dadurch über ph 7  an, wird erneut Ammoniak freigesetzt.



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Nitrat NO3:

Nitrat ist das Endprodukt der  Nitrifikation.

Mit Hilfe der Nitrobacter wird Nitrit in Nitrat verarbeitet. Anhand des Nitrates kann man sehen, das die biologischen Abläufe im Aquarium funktionieren. Pflanzen nehmen Nitrat als Nährstoff auf, sofern kein oder nur sehr geringe Spuren von Ammonium vorliegen.

Das bedeutet aber auch, daß Algen sich ebenfalls davon ernähren. Da durch den dichten Besatz in den Aquarien und der guten Fütterung jedoch oft mehr Nitrat entsteht als die höheren Wasserpflanzen aufnehmen können, wachsen auch die Algen gut. Man sollte also darauf hinarbeiten, daß der Nitratwert unter 20 mg/l liegt.

Über den Einfluss von Nitrat auf den Organismus von Fischen / Wirbellosen liegen viel Diskussionen vor. Die Erfahrung vieler zeigt, das ein schlechter Wuchs bei Jungfischen oft bei hohen Nitratwerten auftritt. Werte ab 50 mg/l sollte man als bedenklich ansehen.

Mittels Wasserwechsel mit geringem NO3 Gehalt kann man das Nitrat am einfachsten aus dem Aquarium entfernen.

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